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Was die Corona-Pandemie für das Content-Marketing bedeutet

Corona, Chaos, Content-Krise? Was die Pandemie für das Content-Marketing bedeutet

„Wir sind im Lockdown“ – just als im vergangenen Jahr das jährliche Kick-off-Meeting mit einem renommierten Content-Vermarkter – einem langjährigen, sehr erfolgreichen Kunden – anstand, machte uns der Beginn der Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Das Treffen, bei dem wir normalerweise in lockerer, freundschaftlicher Atmosphäre mit Lunch und Laune die Jahresziele besprechen, wurde kurzerhand virtuell abgehalten. Daraufhin machte sich Unsicherheit breit.

 

Reaktion der Unternehmen auf die Corona-Pandemie

Wie würden die werbetreibenden Endkunden auf die Pandemie reagieren – und wie würde die sprichwörtliche Explosion von Negativ-Schlagzeilen die Content-Buchungen beeinflussen? Könnten – und wollten – Unternehmen es sich in Zeiten von Krise und Kurzarbeit leisten, Marketinggelder zu investieren? Ihre Botschaften neben Inzidenz- und Sterblichkeitsstatistiken platziert wissen? Würden bereits getätigte Buchungen storniert und Kampagnen auf unbestimmte Zeit verschoben werden? Touristische Traumdestinationen zu bewerben klang schließlich angesichts der drohenden Grenzschließungen fast schon makaber. Deswegen stellte sich für uns ganz konkret die Frage, ob die Krise Monate der Kurzarbeit und signifikante Umsatzeinbuße bedeuten würde.

 

Verlierer und Gewinner der Corona-Krise

Im Laufe des Sommers wurde schnell klar, dass es in puncto Themenaktualität relativ klare Verlierer und Gewinner der Situation gab – wenn man denn in diesem ernsten Zusammenhang von „Gewinnern“ sprechen kann.

Während zunächst die meisten Kampagnenstarts aufgrund der allgemeinen Unsicherheit verschoben wurde, zeichnete sich ein deutlicher Trend ab. Insbesondere für Technologiekunden, Telekommunikations– und Netzwerkanbieter war die Zeit nämlich plötzlich genau richtig, um auf Lösungen und Dienstleistungen aufmerksam zu machen, die den Bundesbürger:innen das Homeoffice erleichtern.

Auch die Pharmaindustrie und Hilfsorganisationen reagierten prompt. Eine gesundheitsthematisch hochsensibilisierte Öffentlichkeit schien auch empfänglich für andere wichtige medizinische und philanthropische Themen zu sein – vor allem die Krebsforschung und Virologie nutzten die sensibilisierte Leserschaft, um auf aktuelles und globales Engagement und die Herausforderungen der jeweiligen Branchen aufmerksam zu machen.

Dazu kamen verschiedene Institutionen und Verbände, die vor allem aufklären wollten: Wie können welche Unternehmen Hilfen beantragen? Was müssen Arbeitnehmer beispielsweise in Kurzarbeit bei der Steuererklärung beachten? Und welche Rechte haben Beschäftigte in Krisenzeiten? Ratgeber-Themen, die trotz – bzw. gerade wegen – der Pandemie für viele Leser von hohem Interesse waren.

Fazit

Und die Moral von der Geschicht`? Jede Krise birgt auch Chancen – manchmal mehr, manchmal weniger. Genau daraus haben wir gelernt, wie wichtig Flexibilität ist. Und dass wir gerade dann gebraucht wurden, als wir wahrscheinlich selbst am wenigsten damit gerechnet hatten.

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